Wie alle Jahre zum Jahreswechsel müssen auch dieses Jahr Autofahrer mit geänderten Beiträgen ihrer Kfz-Versicherung rechnen. Bei Fahrzeugmodellen, die häufig in Unfälle verwickelt wurden oder häufig abhanden kamen, erhöht sich die Typklasse. Bei Fahrzeugmodellen ohne häufige Schadensfälle kommt es hingegen zu einer Herabstufung der Typklasse.

Ausgangspunkt ist die Jahresgesamtstatistik der deutschen Versicherer. Im Bereich der Kfz-Haftpflichtversicherung müssen ein Drittel aller Versicherten mit einer Umstufung rechnen, hiervon die Hälfte mit einer Hochstufung. Für diese 58 Prozent der Haftpflichtversicherten kommt es zu höheren Beiträgen. Bei der Vollkaskoversicherung ändern sich für 37 Prozent der Versicherten die Einstufungen. Bei knapp 70 Prozent der von der Neueinstufung Betroffenen senken sich künftig die Beiträge.

39 Prozent der Teilkaskoversicherten müssen mit einer Neueinstufung rechnen, hiervon können sich allerdings 75 Prozent über eine niedrigere Klasse freuen. Bei laufenden Verträgen findet die Umstellung zum 01. Januar 2010 statt, bei allen neuen Verträgen gelten die neuen Einstufungen ab sofort.

Fahrzeugtypen die neu eingestuft werden
Der Mazda 2 1.6, wird um ganze drei Klassen bei der Haftpflichtversicherung heruntergestuft und so werden geringere Beiträge im neuen Jahr fällig. Bei der Vollkaskoversicherung wird der Volvo V70 2.4 D um drei Stufen nach unten gestuft und auch der Smart Roadster 0.7 kann sich um drei Klassen verbessern. Wer einen Renault Clio 1.6 besitzt, der muss zukünftig für die Haftpflichtversicherung mehr ausgeben, denn das Fahrzeug wird um drei Klassen nach oben gestuft. Der Peugeot 308 1.6 wird in der Vollkaskoversicherung sogar ganze 6 Stufen nach oben gesetzt und auch Besitzer des VW Golf V 1.4 müssen in der Teilkaskoversicherung mit höheren Beiträgen rechnen, denn der Fahrzeugtyp wird um drei Klassen höher eingestuft. Auf der Internetpräsenz des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft, können Autobesitzer alle Fahrzeugmodelle mit den neuen Einstufungen abrufen. Es lohnt sich also doppelt einen Kfz Versicherungsrechner zu Rate zu ziehen um durch einen Kfz-Versicherungsvergleich zu profitieren.

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Modelle von Fahrzeugen die nicht mehr in der vorhandenen Form gefertigt werden, dürfen nicht mehr als Neuwagen verkauft werden. Dies legte das Oberlandesgericht Koblenz nun fest. Das Gericht behandelte auch die Tageszulassungen, denn auch hier gilt das Urteil, jedoch darf der Käufer davon ausgehen, dass das Fahrzeug nicht älter als zwölf Monate sei, denn nur dann gilt es als fabrikneu. (Az.: 6U 574/08)

Eine Käuferin klagte, da sie im Februar 2006 einen Neuwagen mit Tageszulassung kaufte und sich herausstellte, dass das Fahrzeug im Februar 2004 hergestellt wurde. Das verkaufte Modell wurde schon längst nicht mehr in der vorhandenen Form gefertigt. Die Dame klagte daraufhin auf Rückabwicklung des Kaufvertrags.

Das OLG Koblenz befand die Klage als berechtigt, da es sich angeblich um einen Neuwagen handeln sollte. Das Gericht begründete sein Urteil damit, dass das Fahrzeug rechtlich gesehen nicht mehr fabrikneu war, da es nicht mehr so hergestellt wurde. Das Urteil ist unabhängig vom Herstellungsdatum zu sehen.



Die Wechselsaison geht wieder los und es ist möglich mit nur eine wenig Zeitaufwand einiges an Geld bei der KfZ Versicherung zu sparen.
Welche Angaben führen zu Rabatten?

Die Angaben werden von den Kfz-Versicherern unterschiedlich bewertet und führen deshalb nicht bei jeder Versicherung zu einem Rabatt. Bei den meisten Kfz Versicherern führt z.B. eine Garage zu einem Rabatt, nicht jedoch bei der Kfz Versicherung Direct Line, während z.B. die DEVK Versicherung Bahncard Besitzern hohe Rabatte einräumt.
Generell wichtige Angaben um in den Genuss eines Rabatts zu kommen sind:
•    Fahrzeug Abstellplatz in eigener abschließbarer Garage
•    Wenig Fahrleistung (wenig Kilometer pro Jahr)
•    Wohneigentum (selbst bewohnt)
•    Mitgliedschaft in einem Automobil-Club z.B. ADAC
•    Familie mit kleinen Kindern
•    Bahncard
•    Jahreskarte einer öffentlichen Nahverkehrsgesellschaft (ÖPNV)
•    Erstbesitzer eines Auto
•    usw.
Außerdem wissenswert für den Kfz-Versicherungsvergleich:

•    Sonderkündigungsrecht: unter gewissen Umständen gibt es ein außerordentliches Kündigungsrecht von einem Monat.
•    Die Schadenfreiheitsklasse verbessert sich durch unfallfreie Fahrt um eine Stufe (bspw. SF 12 -> SF 13).
•    Durch einen oder mehrere Unfälle kommt es zu einer Herabstufung.
•    Prüfen Sie, ob Sie den Abschluss einer Teilkasko- bzw. eine Vollkaskoversicherung benötigen: Kaskoversicherung nötig oder nicht?
•    Durch Selbstbeteiligung verringert sich der zu zahlende Versicherungs-Beitrag
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Ein Neuwagen kann einem schon auf dem ersten Blick gefallen. Dennoch sollte man nicht vergessen, den Wagen auf einer Probefahrt zu testen.

Im Gegensatz zum Gebrauchtwagen kann man bei einem Neuwagen davon ausgehen, dass er technisch völlig in Ordnung ist. Mögliche Defekte sind bei diesem Modell nicht zu erwarten. Um eine zweite Meinung gleich vor dem Kauf zu bekommen, ist es manchmal besser, eine Vertrauensperson oder einen Fachmann mit auf die Fahrt zu nehmen. Dieser beurteilt jedoch nicht den technischen Zustand des Autos, sondern gibt lediglich eine subjektive Meinung vom Fahrgefühl und von der Ausstattung ab. Bevor man in den teuren Wagen steigt, muss jedoch erst einmal die Haftung geklärt werden. Normalerweise besitzen die Autos der Händler einen kompletten Schutz über eine Vollkaskoversicherung. Diese springt in dem Fall ein, wenn dem Auto auf der Probefahrt etwas passiert und ein Schaden entsteht. Der Probefahrer ist von diesem Schaden meist befreit. Allerdings kann es passieren, dass die Versicherung bei grober Fahrlässigkeit nicht mehr zahlt und deswegen den Fahrer belasten will. Der Händler kann dann mögliche Kosten auch auf den Fahrer umlenken.

Viele Autohändler haben erkannt, dass die Probefahrt bei Neuwagen sehr wichtig ist. Sie dient als Verkaufsstrategie, um den Wagen besser kennenzulernen. Niemand kauft ein Modell, dass man vorher nicht gefahren hat. Mit der Probefahrt bekommt man ein erstes Gefühl für das Auto und kann sich besser vorstellen, mehrere Fahrten damit zu unternehmen. Man lernt die Technik kennen, kann die Qualität des Sitzes spüren und selbstverständlich auch einen Blick in den Kofferraum werfen. Zudem bekommt man auch ein Gefühl dafür, welchem Blick man aus dem Auto auf die Straße hat. Verläuft eine Probefahrt positiv, so hat der Händler eine gute Chance, das Auto auch zu verkaufen. Die meisten Probefahrer testen das Auto, um es zu einem späteren Zeitpunkt auch zu kaufen. Oftmals gibt es auch Angebote von kostenlosen Probefahrten bei den Autohäusern. Ist man sich noch nicht über die Automarke oder das Modell einig, sollte man die Chance nutzen und mehrere Neuwagen kennenlernen.



Dass man mit dem Vergleich seiner Kfz Versicherung einiges an monatlichen Kosten sparen kann, dürfte jedem der im Internet aktiv ist mittlerweile bekannt sein. Ein Kfz Versicherungsvergleich dauert in der Regel nur 3-5 Minuten und man erhält daraufhin sein persönliches Ergebniss angezeigt, bzw. per Email. In der Vergangenheit war es jedoch oftmals nötig seine persönlichen Kontaktdaten (Name, Adresse, E-Mail, Telefon-Nr.) anzubieten. Der umfassende Kfz Versicherungsvergleich von Aspect.Online nimmt misstrauischen Zeitgenossen aber jetzt auch diese Hürde: Im aktuellen Kfz Tarifrechner vergleichen Sie vollkommen anonym und kostenlos über 135 Kfz Versicherungstarife um die für Sie günstigste Kfz-Versicherung zu finden. Ein Vergleich ist denkbar einfach und verschafft Sicherheit. Warum nur beim Neuwagenkauf bzw. EU-Neuwagenkauf sparen und sich dann überteuert versichern?


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Informatives und Tipps zum Autokauf eines EU-Import Fahrzeugs (EU Neuwagen)

Trotz Umsatzsteuererhöhung ist der Kauf eines EU Neuwagen noch immer sehr beliebt. Mittlerweile stammen ca. 30% der zugelassenen deutschen Fahrzeuge aus dem europäischen Ausland. Diese EU-Wagen werden meist als EU-Neufahrzeuge importiert. Zum Teil kann man sie auch EU-Jahreswagen oder EU-Gebrauchtwagen erwerben. Wenn wir von EU-Neuwagen reden, fallen oftmals auch die Synonyme: EU Import, EU-Importe, Reimport oder Reimporte, EU-Fahrzeug oder EU Fahrzeuge und EU-Auto bzw. EU-Autos. Wir möchten Ihnen auf unserer Webseite Informationen und einen Überblick zum Kauf eines EU-Fahrzeugs bieten.
Es gibt trotz aller Popularität noch immer Autokäufer, die glauben, der EU Neuwagen Import oder Fahrzeug-Reimport sei irgendwo in einer gesetzlichen Grauzone angesiedelt. Evtl. trägt hier auch die Bezeichnung Grau-Import, die vom deutschen Autohandel verbreitet wurde um der Fahrzeugbeschaffung im EU-Ausland einen möglichst unseriösen Anstrich zu verleihen, ihren Teil dazu bei.

Fakt ist jedoch, dass EU-Autos oder Reimporte eine kluge und mittlerweile etablierte und akzeptierte Antwort auf die festgefahrene Preispolitik im Inland sind.



Durch den VW-Käfer wurde der weltweite Handel mit Import-Fahrzeugen ausgelöst. VW erzielte in den 50ger Jahren erste große Erfolge mit seinem Export in die USA. Nachdem die Japaner in die Automobilindustrie einstiegen und damit in den 70iger und 80ger Jahren Ihre ersten, großen Erfolge feierten, etablierte sich der weltweitet Fahrzeug-Import endgültig.
Die globale Automobilindustrie begann frühzeitig die Preise ihrer Fahrzeuge an das Einkommensniveau der einzelnen Länder anzupassen. Dies führte dazu, dass bspw. viele Fahrzeuge in Groß-Britannien mehr Geld kosten, als bspw. in den südeuropäischen Ländern, in denen die gleichen Autos relativ preisgünstig zu haben sind. Die Kfz-Hersteller bauten an vielen Standorten Fabriken um die oftmals hohen Transportkosten und Einfuhr-Zölle der betreffenden Länder zu umgehen.
Natürlich dauerte es nicht lange bis die ersten Autohändler, das oftmals hohe Preisgefälle erkannten und mit dem Reimport der exportierten Fahrzeuge begannen. So entstand ein Handel, der den Automobilkonzernen ein Dorn im Auge war und den sie mit allen Mitteln verhindern wollten. Diese Versuche wurden jedoch von der Europäischen Union verboten, um den freien Handel innerhalb der EU nicht zu behindern.

Jeder Bürger darf sein Auto überall in der EU kaufen und die lokalen Preisvorteile nutzen!



Die unterschiedliche Besteuerung der Neuwagen in den einzelnen EU-Staaten führt zu deutlichen Unterschieden bei den Nettopreisen, so erhebt bspw. Dänemark eine Luxussteuer von bis zu 180% pro Auto.
Die dänischen Endverbraucher zahlen also zusätzlich zur Mehrwertsteuer die sogenannte Luxussteuer. Das führt dazu, dass nahezu alle privat in Dänemark zugelassenen Mittelklassewagen mindestens doppelt so teuer wie bei uns sind.
Dies wiederum führt dazu, dass viele Automobil-Hersteller die Fahrzeug-Preise vor Steuern im umkämpften Mittelklasse-Segment auf ein Minimum reduziert haben, um am dänischen Markt präsent zu sein.
Werden diese Fahrzeuge nun nach Deutschland importiert bzw. re-importiert, profitiert der Kunde in Deutschland nun von diesen steuerlichen Unterschieden bzw. von den unterschiedlichen Händlerabgabepreisen im europäischen Ausland.



Das EU-Recht besagt, dass ein in der Europäischen Union erworbenes Auto nur am Ort der Zulassung steuerpflichtig ist. D.h. die hohen Steuern für in Dänemark gekaufte Autos werden nur fällig, wenn die Fahrzeuge auch in Dänemark zugelassen werden.
Da natürlich kein Deutscher die erhebliche Luxussteuer in Dänemark zahlen mag, braucht der Kfz-Käufer auf den unversteuerten, günstigen, dänischen EK in Deutschland lediglich noch die deutsche Mehrwertsteuer zuzahlen.
Bürgern anderer Staaten ist es also möglich, diese Wagen zum Nettopreis zu kaufen und im eigenen Land zu versteuern. Da die Nettopreise zwischen den verschiedenen Ländern sehr unterschiedlich sind, lassen sich hier Einsparungen bis zu 30% realisieren.



Die Fahrzeuge werden grundsätzlich nur über autorisierte Vertragshändler an Endkunden vertrieben.
Die Vertragshändler können auch an ausländische Endkunden weiterverkaufen (aufgrund des geltenden EU-Rechtes war es nicht möglich, dass die Automobil-Hersteller diese Möglichkeit verhinderten).
Die Stückzahl der ausgelieferten Fahrzeuge wird pro Land limitiert. D.h. die Zahl der ausgelieferten Neufahrzeuge wird so kalkuliert, dass der einheimische Fahrzeughändler gerade ausreichend Fahrzeuge zur Verfügung hat um seine inländische (Stamm-) Kundschaft bedienen zu können.



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