Durch den VW-Käfer wurde der weltweite Handel mit Import-Fahrzeugen ausgelöst. VW erzielte in den 50ger Jahren erste große Erfolge mit seinem Export in die USA. Nachdem die Japaner in die Automobilindustrie einstiegen und damit in den 70iger und 80ger Jahren Ihre ersten, großen Erfolge feierten, etablierte sich der weltweitet Fahrzeug-Import endgültig.
Die globale Automobilindustrie begann frühzeitig die Preise ihrer Fahrzeuge an das Einkommensniveau der einzelnen Länder anzupassen. Dies führte dazu, dass bspw. viele Fahrzeuge in Groß-Britannien mehr Geld kosten, als bspw. in den südeuropäischen Ländern, in denen die gleichen Autos relativ preisgünstig zu haben sind. Die Kfz-Hersteller bauten an vielen Standorten Fabriken um die oftmals hohen Transportkosten und Einfuhr-Zölle der betreffenden Länder zu umgehen.
Natürlich dauerte es nicht lange bis die ersten Autohändler, das oftmals hohe Preisgefälle erkannten und mit dem Reimport der exportierten Fahrzeuge begannen. So entstand ein Handel, der den Automobilkonzernen ein Dorn im Auge war und den sie mit allen Mitteln verhindern wollten. Diese Versuche wurden jedoch von der Europäischen Union verboten, um den freien Handel innerhalb der EU nicht zu behindern.

Jeder Bürger darf sein Auto überall in der EU kaufen und die lokalen Preisvorteile nutzen!



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